Update 30.1. Ivermectin ist nun zur Behandlung von Covid-19 im ersten EU-Land zugelassen Quelle. In der Zwischenzeit wurde das unten ursprünglich eingebettete Video von der US Senatsanhörung von Prof. Kory offenbar von Youtube gesperrt. Wenn da die Impf-Lobby dahinter steht, dann könnte es ein Indiz sein, dass Ivermectin tatsächlich den Durchbruch darstellt.
Es ist selten, dass eine Google-Suche gar keine Ergebnisse ergibt . Die Abfrage „ivermectin site:zdf.de“ ist so eine (bzw. war sie es bei Abfrage am 13.1.2021). Ersetzt man zdf.de durch ard.de oder orf.at ist das Ergebnis nicht ergiebiger.

Warum ist das bemerkenswert?

Im Juni 2020 erschien eine erste australische Studie, die zeigte, dass Ivermectin , ein seit Jahrzehnten bekanntes Medikament, das bisher bei Krätze und Parasitenbefall eingesetzt wurde (auch in der Tierheilkunde), im Labor die Vermehrung von SARS-CoV2 Viren unterbindet Quelle.

Nun gibt es auch eine lange Reihe klinischer Studien, die zeigen dass Ivermectin auch bei der Behandlung kranker Menschen wirksam gegen Covid-19 ist. Eine Metastudie, die über 30 medizinische Studien auswertete (Stand 14.1.) kommt zu dem Schluss;

early treatment85% improvementRR 0.15 [0.06-0.37]
Late treatment46% improvementRR 0.54 [0.39-0.75]
Prophylaxis90% improvementRR 0.10 [0.04-0.23]

Quelle.

Das amerikanische NIH hat am 14.1.21 seine vorher ablehnende Haltung revidiert. Damit steht Ivermectin den Ärzten auch in USA als Alternative zur Verfügung. In Indien wird eine auf Ivermectin basierende Therapie schon seit Herbst 2020 verwendet. Sogenannte „Home Care Kits“ werden unter dem Namen Ziverdo vermarktet.

Warum bringen die Sender die gute Nachricht nicht?

„Ich kann so nicht weitermachen“, meint Intensivmedziner Prof. Pierre Kory. Er ist Autor vieler Fachartikel und Mitgründer der FLCCC, einer Vereinigung amerikanischer Intensivmediziner, die das sogenannte I-MASK Behandlungsprotokoll entwickelt hat, das nach ihren Angaben sehr erfolgreich gegen Covid-19 eingesetzt wird Quelle.

Im Dezember 2020 wurde er eingeladen, seine Erkenntnisse vor dem US Senat zu erläutern.

https://www.youtube.com/watch?v=Tq8SXOBy-4w wurde von YT gesperrt, aber hier noch einsehbar :

Zitat: „Es ist evident, dass Ivermectin wirksam ist in der Prophylaxe: wenn Sie es nehmen, werden Sie nicht krank. Eine Studie aus Argentinien zeigte unter 800 Mitarbeitern im Gesundheitswesen, die prophylaktisch Ivermectin bekamen : Es wurde kein einziger krank und unter 400 die kein Ivermectin bekammen erkrankten 58% oder 237. …. Es gibt 4 randomisierte, kontrollierte Studien über hospitalisierte Patienten, die alle das gleiche zeigen: sie sterben nicht oder zu einem viel, viel geringerm Anteil, wenn sie Ivermectin bekommen

Eine ausführlichere Mitschrift der Rede von Prof. Kory und weitere Informationen zu Anwendung und Dosierung finden sich auf der Webseite von Dr. Helmut Retzek aus Vöcklabruck, OÖ.

Über viele Monate haben wir mit Spannung den Wettlauf um eine Impfung gegen das Coronavirus verfolgt. Dabei ist offensichtlich zu unrecht die Suche nach einem Medikament aus dem Blickfeld gerückt Quelle.

Wer rät von Ivermectin ab?

Es wird (etwa hier) behauptet , dass die amerikanische FDA von Ivermectin abrät. Die zitierte Quelle meint aber „A recently released research article described the effect of ivermectin on SARS-CoV-2 in a laboratory setting. [damit ist Australische Studie von Juni 2020 gemeint] These types of laboratory studies are commonly used at an early stage of drug development. Additional testing is needed to determine whether ivermectin might be appropriate to prevent or treat coronavirus or COVID-19″ Diese Aussage der FDA scheint veraltet, denn der ziterte Artikel ist schon ein halbes Jahr alt. Die FDA Empfehlung berücksichtigt die neuen Erkenntnisse noch nicht , wie die argentinische Studie, die Prof. Kory im Video erwähnt.

Das amerikanische NIH sprach sich gegen den breiten Einsatz von Ivermectin (ausserhalb klinischer Studienprogramme) aus. Diese Stellungnahme erscheint auch veraltet, denn sie ist vom August 2020 Quelle.

Ein sogenannter Faktencheck von AP kommt noch am 11.12. zu dem Schluss, dass es keinen Beweis gäbe, dass Ivermectin sicher und effektiv Covid-19 bekämpft. Als Beweis für diese Behauptung wird auf den bereits oben angeführten Artikel der FDA verwiesen und ein Arzt zitiert, der meint es müssten weitere Studien abgewartet werden. Die Metastudie in ivmmeta.com war den Faktencheckern offenbar nicht bekannt.

Das österreichische Sozialministerium sowie die deutsche S2k-Leitlinie schweigen dazu.

Immerhin wird im Magazin der Ärztekammer Salzburg (S. 33) erwähnt, dass Ivermectin als einziges der verglichenen Medikamente in allen drei Phasen einer Covid-19 Erkrankung nützlich ist.

Vielleicht tut sich ja noch was in Österreich.

Wird Ivermectin nicht propagiert, weil es zu billig ist?

Das ist natürlich eine Spekulation, aber ein Milliardengeschäft kann sich die Pharmaindustrie von Ivermectin im Gegensatz zur Impfung definitiv nicht erwarten.

Zumindest in Indien ist das ganz sicher so. Eine Packung Ivermectin kostet 85rp . Das sind etwa 50 Cent.

Aber nicht nur der Preis macht den Unterschied: Eine Impfung braucht potenziell jeder. Ein Medikament brauchen nur Kranke. Das spielt auch bei folgender Frage eine Rolle:

Wie kann man das Risiko von Nebenwirkungen eines Medikaments mit dem einer Impfung vergleichen?

Wie fast jedes andere Medikament kann auch Ivermectin Nebenwirkungen verursachen. Es wird zwar in einigen tropischen Ländern auch seit Jahren gegen Parasiten prophylaktisch breit eingesetzt , ist aber in Österreich rezeptpflichtig.

Bei einem Risikovergleich mit einer Impfung, ist zu beachten, dass man ein Medikament nur nehmen muss, wenn man krank ist. Eine Impfung hingegen bekommen Gesunde, potentiell alle Menschen. Also sind wesentlich mehr Menschen von Nebenwirkungen einer Impfung betroffen als von Nebenwirkungen eines Medikaments – auch bei gleicher Wahrscheinlichkeit ist die Anzahl der Betroffenen bei Impfaktionen viel, viel höher.

Ein vereinfachtes Rechenbeispiel: Ein Medikament und eine Impfung , die einmal pro Jahr aufgefrischt werden muss, hätten jeweils tödliche Nebenwirkungen in einem von 100000 Fällen.

Das wären in Österreich 3-4 Tote wenn alle 340.000 Corona-„Fälle“ aus 2020 das Medikament bekommen hätten. Aber 89 Tote wenn alle Österreicher geimpft worden wären. Also 30x mehr.

Das gilt aber nur für das erste Jahr. Tendenziell kommt es auch bei Medikamentengabe in den Folgejahren zu weniger Ansteckungen, also brauchen weniger Menschen das Medikament und es sterben noch weniger an Nebenwirkungen. Muss die Impfung hingegen jedes Jahr wiederholt werden, dann sind wieder alle Menschen vom Risiko betroffen und es sterben Jahr für Jahr 89 Menschen daran.


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